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Abmahnung auf Instagram

July 2, 2018

 

 

Abmahnungswelle auf Instagram

Ist jetzt alles Werbung ?

 

Die App Instagram ist eine Social-Media Plattform, welche ihren Nutzern erlaubt Bild- und Videoinhalte zu erstellen und zu teilen.

User mit besonders hohen Followerzahlen werden als "Influencer" bezeichnet, sie posten täglich neue Inhalte und erreichen damit mehrere tausend Menschen.

Schon seit längerer Zeit nutzen Unternehmen die Reichweite von Influencern um ihre Produkte zu bewerben.

Durch bezahlte Produktplatzierungen gewinnt das Unternehmen neue Kunden und der Blogger kann sich finanzieren.

Diese Beiträge müssen als Werbung gekennzeichnet werden, ansonsten kann aufgrund wettbewerbswidrige Schleichwerbung abgemahnt werden.

 

 

 

In Deutschland gelten seit Jahren Regelungen zur Kennzeichnung für Werbung, dies kann im Rundfunkstaatsvertrag (§ 7, § 58), im Telemediengesetz (§ 6), im Pressekodex (Ziffer 7) und im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§ 5a) nach geschlagen werden.

Der Leser soll so erkennen können ob es sich um einen objektiven und neutralen Beitrag handelt, oder ob die Meinung durch bezahlte Kooperationen beeinflusst werden konnte.

 

Das Thema Abmahnung ist derzeit ein großes Thema unter Bloggern in Deutschland. Denn vielen flatterten Briefe des "Verband für Sozialer Wettbewerb" (VSW) ins Haus. Der VSW hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht markierte Posts ausfindig zu machen und die Betreiber der Seite mit einer Abmahnung zu strafen.

Daraus entstanden große Rechtsstreits mit hohen Anwaltskosten, welche die Instagrammer nervlich und finanziell an ihre Grenzen brachte.

 

Die Abmahnungswelle löste ein riesiges Chaos aus, da sich niemand mehr so wirklich sicher ist was nun Werbung ist und was nicht.

Zum Beispiel wurde die Bloggerin Vanessa Blumenthal abgemahnt da sie ihren Lebensgefährten in einem Beitrag erwähnte. Der Verband klagte - " es sei nicht auf einen beworbenen Beitrag hingewiesen worden". Werbung ? Wegen einer Personenmarkierung ?

Ja, denn der Verband vertritt die Meinung das es sich hierbei um eine bezahlte Markierung handeln könnte. Es sei nicht ersichtlich, ob die markierte Person den Inhaber der Seite für die Erwähnung bezahlt haben könnte.

Genauso ist es bei selbst gekauften Produkten, Ortsmarkierungen oder erkennbare Schriftzüge von Marken. Wer diese Beiträge nicht kennzeichnet muss mit einer Abmahnung rechnen.

Wichtig ist auch, wie Werbung gekennzeichnet wird. Ein einfacher #Werbung / #ad reicht nicht aus.

Es muss für den Nutzer sofort erkennbar sein ob es sich um einen beworbenen Inhalt handelt oder nicht.

 

Aus Angst vor einer Abmahnung wird momentan aber nahe zu jeder Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Das damit die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Influencer flöten geht, oder Werbung für Unternehmen ohne deren Einverständnis ebenfalls zu einer Abmahnung führen können, macht das Chaos perfekt.

 

Es muss eine gesetzliche Regelung her, damit die sozialen Medien wieder ohne Angst vor Strafe, Verschleierung oder Verwirrung genutzt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

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