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Klage gegen Flughafen in Ulm-Lehr


Die Deutsche Umwelthilfe e.V. und eine Bürgerinitiative aus Lehr und umliegenden Gemeinden klagen gegen die Nutzung des Bundeswehrflughafens der Rommelkaserne in Ulm.


Der neue Oberbürgermeister Martin Ansbacher hatte in seinem Wahlprogramm nicht nur den Donaustrand als eine seiner Herzensangelegenheiten bezeichnet, sondern den Ausbau der bereits vorhandenen Start- und Landebahn der Kaserne zum Flughafen als Prestige Projekt ausgerufen.

Die Umbauarbeiten sollten in den kommenden Wochen starten und in ca. 2 Jahren am 13. Mai 2026 beendet sein. Ab dann könnten von dort Maschinen z.B.: nach Mallorca täglich starten und landen.





Die Lehrer Bürger hingegen sind davon wenig begeistert. Mit der Hilfe des Deutsche Umwelthilfe e.V. reichten sie nun Klage beim Verwaltungsgericht in Sigmaringen ein. Sie hoffen somit den Umbau verhindern zu können. Sie befürchten erhebliche Beeinträchtigungen durch den entstehenden Fluglärm und mehr Verkehr in dem kleinen Ort durch die zusätzliche Auslastung der Straßen durch die Fluggäste.


Die Deutsche Umwelthilfe, welche durch Ihre Klagen auch die „Diesel Fahrverbote“ in Stuttgart, München und weiteren Städten durchgesetzt haben, können die Anliegen der Anwohner nachvollziehen und gaben Ihre finanzielle Unterstützung der Klage bekannt. Sprecherin Ricarda Hinrichs sieht gute Erfolgschancen für den Rechtsstreit. Ansbacher hingegen tut die Bedenken der Anwohner ab und weisst auf die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, die Arbeitsplätze und die Erleichterung bei Urlauben hin. Er hofft, dass das Gutachten der Stadt vor Gericht Bestand hat und die Klage von vornherein abgewiesen wird.


Wir halten euch auf dem Laufenden.




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